| |
|
Mitgliedsbeitrag weit unter dem Durchschnitt
BGFW legt Jahresrechnung 2005 vor:
2005 ist die BGFW weiterhin eine der preisgünstigsten gewerblichen Berufsgenossenschaften.
Aufgrund der Umlageentwicklung war der Durchschnittsbeitrag von 0,813 Prozent auf 0,836 Prozent des Entgelts anzupassen. Unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Beitragsnachlasses (maximal 25 Prozent des Beitrags) kosten die Leistungen der BGFW nur noch durchschnittlich 0,715 Prozent des Entgelts.
Der Vorstand hat die Umlageziffer (den Beitragsfuß) der BGFW auf 2,69 Euro je 1.000 Euro Lohnsumme in der Gefahrklasse 1 festgelegt. Damit liegt sie auf dem Niveau von 2001. Anzupassen war die Umlageziffer wegen der Verlagerung von Entgelten von den technischen Gefahrklassen auf den kaufmännischen Sektor. Insgesamt ist die Zahl der Versicherten auf 201.199 gestiegen (2004: 199.136), ebenso wie die Zahl der Mitgliedsunternehmen auf 6.308 (2004: 6.224).
Die BGFW leistet als Trägerin der gesetzlichen Unfallversicherung ihrer Branche alles aus einer Hand:
| - |
Prävention, um Unfälle und Berufskrankheiten zu verhüten, |
| - |
Rehabilitation, um Opfer wieder in das berufliche und soziale Umfeld einzugliedern, |
| - |
Entschädigung durch Renten und weitere Geldleistungen an Betroffene und Hinterbliebene. |
| Alle Ausgaben werden mit Hilfe der Umlagerechnung auf die Mitgliedsunternehmen verteilt. |
Der Anteil der Verwaltungskosten der BGFW blieb nach wie vor niedrig; im Vergleich zu 2004 (6,70 Prozent) betrug er 2005 6,51 Prozent.
Prävention auf dem Vormarsch
Das Ziel, menschliches Leid und Kosten durch Unfälle zu verhüten, verlangt intensive Präventionsarbeit: Hierfür entstanden Ausgaben von rund 9,82 Millionen Euro (2004: 8,64 Millionen Euro). Sie wurden überwiegend eingesetzt für Information und Beratung der Unternehmen und für die Aus- und Fortbildung von Versicherten in Maßnahmen der Arbeitssicherheit.
Dies zeigte Wirkung: Seit Jahren gehen die Unfallzahlen zurück; der Trend setzte sich fort und erreichte mit 15,56 Arbeitsunfällen pro 1 Million Arbeitsstunden einen neuen Tiefstand.
Kosten für Rehabilitation und Entschädigung leicht rückläufig
Der Rückgang der Unfallzahlen wirkt sich direkt aus auf die Ausgaben für Rehabilitation und Entschädigung der Unfallverletzten und Berufserkrankten. Gegenüber 33,25 Millionen Euro im Jahr 2004 war 2005 ein leichter Rückgang auf 33,12 Millionen Euro zu verzeichnen. Darin enthalten sind aber auch Rentenzahlungen und Abfindungen aus zum Teil lange zurückliegenden Versicherungsfällen mit Kosten von 22,85 Millionen Euro (2004: 22,31 Millionen Euro).
Fremdlast Insolvenzgeld niedriger
Die Entschädigung, die Beschäftigten bei Insolvenz ihres Arbeitgebers zusteht, ziehen die Berufsgenossenschaften jährlich im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit von ihren Mitgliedsunternehmen ein. Hier trat 2005 eine Entlastung ein: Statt 11,41 Millionen Euro wie noch 2004 muss die BGFW von ihren Unternehmen 2005 10,08 Millionen Euro verlangen und an die Bundesagentur abführen. Der Beitrag beträgt damit 2,20 Euro pro 1.000 Euro Entgelt (2004: 2,45 Euro).
Ausgleichslast stieg an
Auch die Ausgleichslast muss die BGFW als Fremdlast für andere einziehen. Das Verfahren ist gesetzlich vorgeschrieben, um Berufsgenossenschaften strukturschwacher Wirtschaftszweige wie die Bergbau- und die Bau-Berufsgenossenschaft zu entlasten. Der Anteil der Ausgleichslast, den die Unternehmen der BGFW für 2005 aufbringen müssen, ist aufgrund gesetzlicher Änderungen deutlich auf 7,80 Millionen Euro gestiegen (2004: 5,62 Millionen Euro). Der Beitrag für die Ausgleichslast stieg damit von 1,00 Euro pro 1.000 Euro Entgelt im Jahr 2004 auf 1,35 Euro.

|
|
|
 |
|
Kontakt zur BGFW
|
Ansprechpartner
Kontaktformular
Wegbeschreibung
E-Mail: info@bgfw.de
Telefon: 0211 9335 - 0
Telefax: 0211 9335 - 199
Download 
Zum Ansehen der PDF-Dokumente benötigen Sie die Software "Acrobat Reader". Sollten Sie beim Öffnen von PDF-Dokumenten Schwierigkeiten mit der Anzeige haben, empfehlen wir Ihnen, mit der rechten Maustaste auf den Link zu klicken und das Dokument über "Ziel speichern unter..." (Internet Explorer) oder "Verknüpfung speichern unter..." (Netscape") auf Ihrer Festplatte zu speichern.
|
|
|